Tim Rose


Platz fünf beim Ostseeman

Der Scherfeder Triathlet Tim Rose startete am Sonntag mit über 300 anderen Einzelathleten beim Ostseeman in Glücksburg über die Langdistanz von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren, sowie 42,2km Laufen und konnte sich in einem fast perfekten Rennen nach 9:13h den fünften Platz in der Gesamtwertung erkämpfen.

 

Das Rennen startete mit einem Massenstart am Strand von Glücksburg und es mussten zwei Runden entlang der Promenade geschwommen werden. „Die erste Runde lief super und ich habe mich in den Wasserschatten eines anderen Athletens hängen können. Auf der zweiten Runde wurde es dann deutlich windiger und welliger, was das Schwimmen deutlich fordernder machte. Hinzu kam, dass wir die langsamen Schwimmer der Mitteldistanz überrunden mussten, welche um 7:20 Uhr gestartet waren“, beschreibt Rose die Auftaktdisziplin in einen langen Tag. 

 

Nach 1:05h ging es dann für den Teilnehmer der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii des vergangenen Jahres auf die 180km lange Radstrecke, die in sechs Runden rund um Glücksburg absolviert werden mussten. „Ich habe mich von Anfang an richtig gut gefühlt und nachdem ich die erste Runde in 45min absolviert hatte, wusste ich, dass es ein sehr schnelles Radfahren werden würde. Von Runde zu Runde wurde es allerdings etwas windiger, was mir vor allem auf den letzten 60 Kilometern etwas zugesetzt hat. Nichts desto trotz konnte ich meine angestrebten 230 Watt Durchschnittsleistung ziemlich konstant durchfahren“. Die Radzeit von 4:41h war die drittschnellste. Lediglich der spätere Sieger Till Schramm, sowie zweitplatzierte Christian Altstadt - beides Profiathleten - waren sieben Minuten schneller auf dem Rad.

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Auf Bestzeit-Jagd an der Ostsee

Der Scherfeder Triathlet Tim Rose startet am kommenden Sonntag beim Ostseeman in Glücksburg. Das Rennen über die Triathlon Langdistanz von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen ist der erste Saisonhöhepunkt, bei dem Rose seine persönliche Bestzeit deutlich verbessern möchte.

 

Wenn am Sonntag morgen um 7 Uhr an der Seebrücke von Glücksburg der Startschuss für den 18. Ostseeman fällt, ist unter den 335 Langdistanzstartern auch der 22-Jährge Tim Rose. Für ihn ist es bereits der dritte Start in Glücksburg, nachdem er in den Jahren 2014 und 2015 als Radfahrer in einer Staffel gestartet ist. „Bei meinen beiden Staffelstarts habe ich das Event schätzen gelernt. Die Einwohner des Landkreises sind mit viel Engagement als Zuschauer an der Strecke dabei und das ganze Event ist super organisiert. Das Rennen selber mit dem Schwimmen in der Ostsee, den sechs hügeligen Radrunden rund um Glücksburg und den fünf Laufrunden, die teilweise an der Strandpromenade herführt, ist vom Profil her anfordernd, hat aber landschaftlich einiges zu bieten“, beschreibt der Ausdauersportler den Rennkurs.

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Mit Lockerheit zu neuen Höhen?

Mit dem Langdistanz beim Ostseeman in Glücksburg steht am kommenden Sonntag der Höhepunkt der ersten Saisonhälfte an. Nachdem ich in den Jahren 2014 und 2015 den 180km langen Radpart in einer Staffel übernommen habe, gehe ich Sonntag als Einzelstarter an den Start.

In beiden Jahren konnte ich sehr gute Radleistungen (4:52h/4:50h) erzielen und die Stimmung, sowie das Flair rund um das Event, hat mich fasziniert. Von daher war es ein leichtes mich Anfang des Jahres für das Rennen anzumelden.

Natürlich ist die Strecke durch das Schwimmen in der Ostsee, die verwinkelte, hügelige Radstrecke und die ebenfalls nicht flache Laufstrecke nicht so schnell wie die in Roth, Frankfurt oder Hamburg, aber es gab ein paar Faktoren, wieso ich mich eben genau für den Ostseeman entschieden habe.

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Sieg bei der Challenge Walchsee

Über die Mitteldistanz von 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen konnte sich der Scherfeder Triathlet Tim Rose nach 4:33h den Sieg in seiner Altersklasse erkämpfen.

 

Mit Blick auf die Wettervorhersage für den Renntag waren zwei Sachen schnell klar. Zum einen, dass es eine echte Hitzeschlacht werden sollte und zum anderen, dass das Schwimmen auf Grund der hohen Wassertemperatur ohne Neoprenanzug stattfinden würde.

 

Das Rennen startete im malerisch gelegenen Walchsee mit dem 1,9 Kilometer langen Schwimmen. Auf Grund der hohen Wassertemperatur von über 25 Grad, war in der Auftaktdisziplin kein Neoprenanzug erlaubt. „Ich hatte mir in den beiden Wochen vor dem Rennen schon gedacht, dass es Neoprenverbot geben könnte und bin deswegen ein paar Mail im Twistesee ohne Neo geschwommen. Das ist mir auf jeden Fall zu Gute gekommen und ich konnte eine für mich sehr gute Schwimmleistung abrufen. Ein ganz neues Gefühl war es, eine große Gruppe anzuführen“, beschreibt der Ausdauersportler seinen sehr guten Start in das Rennen.

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Platz fünf bei der Challenge-WM

Bei der Weltmeisterschaft der Challenge Family über die halbe Ironman-Distanz von 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen konnte sich der Scherfeder Triathlet Tim Rose nach 4:24h den fünften Platz in der Altersklasse 18-24 erkämpfen.

 

Nachdem das Wetter in der Rennwoche im slowakischen Samorin sehr kalt und regnerisch war, stand die Auftaktdisziplin in der Donau lange auf der Kippe. Hochwasser, sehr kaltes Wasser und eine starke Strömung ließen bis zum Rennwochenende kein Schwimmen zu. Doch passend zum Wettkampf verbesserten sich die Bedingungen und das Schwimmen konnte wie geplant stattfinden.

 

„14 Grad Wassertemperatur und eine starke Gegenströmung auf den ersten 900 Metern hin zum Wendepunkt haben das Schwimmen sehr anspruchsvoll gemacht. Einige der schlechten Schwimmer mussten das Rennen sogar aufgeben, weil sie gegen die Strömung nicht ankamen. Da vor meinem Start schon die Profis und andere Altersklassen gestartet sind, konnte ich beobachten, dass die Schwimmer am Rand deutlich schneller waren als die, die weiter mittig im Fluss geschwommen sind und so bin ich dann auch bewusst nah am Rand geschwommen. Das hatte zwar zur Folge, dass ich einige Extrameter machen musste, dafür aber einigermaßen problemlos nach 34min aus dem Wasser gekommen bin,“ beschreibt Rose den anspruchsvollen Rennstart.

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Saisonstart beim Ironman 70.3 Barcelona

Wenn am kommenden Sonntag um der Startschuss zum Ironman 70.3 Barcelona fällt, startet nach sechsmonatiger Vorbereitung die neue Triathlonsaison für den Scherfeder Triathleten Tim Rose. Seinen letzten Triathlon bestritt er im Oktober des letzten Jahres bei der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii.

 

Das Rennen über 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen an der Costa del Maresme nutzt er als ersten richtigen Formtest im Hinblick auf die Challenge Weltmeisterschaft, bei der der Ausdauersportler zwei Wochen später im slowakischen Samorin startet. „Die Vorbereitung lief perfekt und die Leistungswerte der Trainingseinheiten sehen sehr vielversprechend aus. Training und Wettkampf sind aber immer zwei völlig unterschiedliche Dinge und ich möchte das Rennen am Sonntag nutzen um zu sehen, wo ich aktuell stehe. Das erste Saisonhighlight ist die WM in Samorin und dort möchte ich um einen Podiumsplatz mitmischen. Deswegen nutze ich das Rennen in Barcelona, um gut in die Saison reinzukommen und wieder Wettkampfluft zu schnuppern“, beschreibt Rose seine Zielsetzung.

 

In diesem Jahr hat der Sportmanagement Student bereits zwei zweiwöchige Trainingslager im spanischen Fuerteventura absolviert und mit Platz zwei beim Lanhtalmarathon in Marburg, sowie Platz drei beim heimischen Diemellauf gezeigt, dass vor allem die Laufform sehr gut ist. „Dieser Winter war der erste, durch den ich ohne kleinere Verletzungsprobleme gekommen bin und so viele Umfänge absolvieren konnte. Dadurch habe ich mich besonders im Laufen weiterentwickelt und das möchte ich am Sonntag auch wieder unter Beweis stellen“, zeigt sich der 22-Jährige zuversichtlich.

 

Text: Pressemeldung

Zweiter beim Lahntallauf-Marathon in 2:46h

Zusammen mit über 950 Läuferinnen und Läufern ist Tim Rose am vergangenen Samstag beim Lahntallauf in Marburg gestartet. Um 10 Uhr starteten alle Athleten gemeinsam ihre Rennen über 10, 21, 30, 42 und 50 Kilometer auf dem zehn Kilometer langen Rundkurs entlang der Lahn. Für den Scherfeder Triathleten war der Marathon ein erster richtiger Formtest. „Nach meinem zweiwöchigen Trainingslager zum Jahreswechsel im Playitas Resort auf Fuerteventura lag der Trainingsschwerpunkt in den letzten Wochen zu Hause beim Laufen. Ich habe gemerkt, dass ich läuferisch schon richtig was drauf habe und so kam mir der Start beim Marathon spontan in den Sinn. Ziel für das Rennen selbst war dann einfach ein richtiger Härtetest und vor allem das Austesten einer neuen Ernährungsstrategie.“

 

Durch die Tatsache, dass alle Läufer der fünf Distanzen gleichzeitig gestartet sind, haben sich einige kleine Gruppen gebildet, von denen der Scherfeder zu Beginn des Laufes profitieren konnte. „Ich habe gehofft, dass ich mich an einen schnellen Halbmarathonläufer dranhängen kann und dadurch Anfangs ein paar Kräfte einsparen kann. Leider bin ich meinem Laufkollegen dann bei Kilometer 13 davon gerannt und so musste ich die abschließenden 29 Kilometer alleine absolvieren.“

 

Zwischenzeitliche Motivation für den Teilnehmer der Ironman Hawaii Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr war das Überholen der Athleten, die zwischenzeitlich zurückgefallen sind. „Die meisten der Starter sind über zehn und 21 Kilometer an den Start gegangen und so war ich ab der dritten Runde ziemlich einsam unterwegs. Glücklicherweise hatte ich von Kilometer 20 an den Führenden des 30 Kilometer Rennens vor mir, an den ich mich dann immer weiter rangesaugt habe, bis ich ihn schlussendlich ein- und überholt habe. Von dort an war ich auf mich alleine gestellt und vor allem die letzten fünf Kilometer taten dann richtig weh.“

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Perfekter Start ins neue Jahr

Den Jahreswechsel in der Sonne auf Fuerteventura verbringen? Die Vorstellung fand ich schon ziemlich cool. Also bin ich 29.12 in den Flieger gestiegen und für 16 Tage ins Playitas Resort geflogen. Das Ziel? Die Sonne genießen und möglichst viele Grundlagenkilometer sammeln, schwerpunktmäßig auf dem Rad aber ich bin natürlich auch gelaufen und geschwommen.

Nach dem Marathon habe ich laufmäßig erst einmal für zwei Wochen rausgenommen,bin dafür aber wieder ins Radtraining eingestiegen. Auf der Rolle bin ich meistens recht intensive VO2max-Einheiten auf der Rolle gefahren und da das Wetter gar nicht so schlecht war, konnte ich auch schon die ein oder andere längere lockere Einheit draußen fahren. Gute Voraussetzungen also, um zumindest nicht völlig unfit auf Fuerteventura aufzuschlagen.

 

Die Radeinheiten selbst waren dann locker, meist super entspannt mit viel Sonne, Wind und Höhenmetern – Fuerte like halt. Überraschenderweise lief es ab Tag eins wie am Schnürchen. Der Klassiker, dass einem in den ersten Tagen nach zwei Stunden der Stecker gezogen wird, blieb mir erspart. Das habe ich natürlich gerne so hingenommen. Dazu beigetragen haben mit Sicherheit auch die unterhaltsamen Gespräche mit den anderen Jungs. Danke Fabi, Alex und Kalle – Es hat Spaß gemacht!

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Lessons learned - Geglückter Test beim Marathon

Eigentlich habe ich es immer offen und ehrlich gesagt: "Ein isolierter Marathon? Das bockt mich mal so gar nicht an!" Und so richtig hat sich meine Meinung dazu auch nicht geändert. Aber uncool ist so ein Marathon auf jeden Fall auch nicht.

Nach dem leider suboptimalen Rennen auf Hawaii war ich sehr enttäuscht, dass ich nicht das zeigen und abrufen konnte, was ich drauf hatte. Also stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall noch an irgendeinem Wettkampf teilnehmen wollte. Nicht für irgendwen anders, sondern für mich. Für mein Ego. Unser lokaler Twistete-Adventsmarathon schien mir da die perfekte Lösung zu sein.

Die Strecke ist zwar alles andere als eine Bestzeiten-Strecke mit über 600 Höhenmeter und das ganze über Waldwege, aber eine coole Challenge würde es auf alle Fälle sein!

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Ironman World Championship

Das war er also, der rekordbrechende Ironman Hawaii 2018 – Und ich mitten drin. Die Vorbereitung nach der Qualifikation in Maastricht verlief wie geplant und auch der letzte Formtest bei der Challenge Almere-Amsterdam lief wie geplant. Die Form war super und mit dementsprechend hohen Erwartungen bin ich in Kona angereist. Durch die frühe Anreise drei Wochen vor dem Rennen hatte ich genug Zeit, um mich mit den örtlichen Gegebenheiten auseinander zu setzen und mich ihnen anzupassen. Hatte ich Anfangs noch große Schwierigkeiten mit dem Klima, kam ich nach einer Woche spürbar von Tag zu Tag besser mit ihnen zu Recht und passend zur Rennwoche habe ich mich dann so wohl wie im Training zu Hause gefühlt, was ein sehr gutes Zeichen war.

 

 

Doch leider fing die Rennwoche dann so an, wie man es sich als Sportler nun wirklich nicht wünscht. Ich war das ganze Jahr lang nicht krank und dann erwischt mich 6 Tage vor dem größten und wichtigsten Rennen der Triathlonwelt ein Virus. Am Dienstag ging es mir dann schließlich so dreckig, dass ich den ganzen Tag im Bett geblieben bin. Mittwoch und Donnerstag habe ich mit der Hilfe von Vitaminen und Aminosäuren versucht wieder voll auf die Beine zu kommen und am Freitag habe ich mich auch wieder sehr gut gefühlt. Zwar war die Nase noch voll und die Bronchien etwas belegt aber nichts was mich großartig beunruhigt hat. Also habe ich frohen Mutes am Freitag zwei kurze aktivierende Einheiten absolviert und mein Material eingecheckt.

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