Tim Rose


Ironman Hamburg - Wenn es irgendwann nur noch um das "wie" geht

 Nach 9:50h und 226 sehr harten Kilometern konnte sich der Scherfeder Triathlet als Zweiter der Altersklasse 18-24 auf dem Hamburger Rathausmarkt feiern lassen. Damit hat er die Qualifikation für den Ironman Hawaii zwar knapp verpasst aber der 20-jährige war nach seinem Zieleinlauf einfach froh das Rennen überhaupt ins Ziel gebracht zu haben.

 

Der längste Tag des Jahres begann für Rose mit dem 3,8km langen Schwimmen in der Hamburger Alster. „Das Schwimmen lief super. Ich habe mich sehr gut gefühlt und schnell einen guten Rhythmus gefunden. So konnte ich einige Körner sparen und nach 63 Minuten aus dem Wasser steigen.“ Danach galt es 182 Radkilometer durch den Süden von Hamburg zu absolvieren. Dort hatten die Athleten mit viel Wind und den nasskalten Temperaturen zu kämpfen. Auch wenn Hamburg als flach gilt, hatte die Radstrecke mehr als 1000 Höhenmetern und hat den Athleten alles abverlangt.

 

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Optimal vorbereitet für den Ironman Hamburg

Am kommenden Sonntag startet der Scherfeder Triathlet Tim Rose beim Ironman Hamburg. Bei der Erstausgabe des Rennens in der Hansestadt gilt es die Distanzen von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen zu bewältigen.

 

Die Vorbereitung auf seinen Saisonhöhepunkt begann bereits im November des vergangenen Jahres. Seitdem hat Rose mehr als 10.000 Kilometer im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen absolviert. Wenn am Sonntag Morgen um 6:55 Uhr der Startschuss fällt, dann springt der Nachwuchsathlet top vorbereitet in die Alster.

„Das Training in den letzten Wochen lief wirklich optimal. Ich konnte die Vorgaben meines Trainers optimal umsetzten und bin bereit ein gutes Rennen abzuliefern.“

Selbstvertrauen hatte sich der Sportmanagement-Student vor allem durch seine gute Leistung beim Ostseeman geholt. „Dort hat sich meine gute Form schon angedeutet. Es ist immer etwas anderes seine Trainingsleistungen im Rennen umzusetzen. Das hat an der Ostsee super funktioniert und das war für den Kopf sehr wichtig. Dadurch konnte ich mit viel Rückenwind in die finale Vorbereitung für Hamburg gehen.“

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Wenn es einfach läuft - Ostseeman 113

Mit dem Ostseeman 113 in Damp stand am Sonntag der letzte richtige Härtetest vor dem Ironman Hamburg in 5 Wochen an. Ziel war es meine wirklich sehr guten Trainingsleistungen und -werte im Rennen zu bestätigen und mir so eine gehörige Portion Selbstvertrauen für die letzten Wochen der Vorbereitung zu holen. Außerdem wollte ich mir auch selbst beweisen, dass ich deutlich mehr kann, als ich es in Samorin gezeigt habe.

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Ein hart erkämpfter 6. Platz bei der Challenge-WM

Im letzten Jahr habe ich lange um die Qualifikation gekämpft, um sie mir dann mit dem drittem Platz bei der Challenge Almere und dem zweiten Platz bei der Challenge Paguera direkt doppelt zu sichern. Damit stand zum Ende der Saison 2016 das erste Highlight der Saison 2017 fest. Die Vorbereitung über den Winter und dann auch im Trainingslager auf Mallorca liefen optimal. Leider haben mir dann kleinere Verletzungen und Wehwehchen den ein oder anderen Stein in den Weg gelegt. Alles in allem war ich aber gut vorbereitet und überzeugt, dass ich eine gute Platzierung erreichen kann.

Angereist bin ich mit meinen Eltern schon am Dienstag vor dem Rennen. So hatte ich genug Zeit für die letzten kurzen Einheiten und um mich optimal vorzubereiten.

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Platz zwei beim Dalkeman in Gütersloh

Der Scherfeder Triathlet Tim Rose ist am vergangenen Sonntag beim Dalkeman in Gütersloh zweiter über die Kurzdistanz von 1km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen geworden. Nach 1:55:40h musste er sich nur dem Sieger Johannes Franke geschlagen geben, der 57 Sekunden schneller im Ziel war.

 Wie schon in den vergangenen Jahren startete Rose in Gütersloh in seine Triathlonsaison. „Mein Start beim Dalkeman ist mittlerweile fast schon zur Tradition geworden. Das Rennen ist jedes Mal eine gute Vorbereitung auf die längeren Rennen, die dann ab Sommer auf dem Rennkalender stehen. Außerdem ist es auch eine gute Möglichkeit um meine Form zu testen.“

Das Rennen startete für den Sportmanagementstudenten mit einem überraschend schnellen Schwimmen. „Ich hatte vor 3 Wochen einen doofen Radsturz und habe seitdem mit einem verstauchten Handgelenk zu kämpfen. Daher musste ich meine Schwimmumfänge in der letzten Zeit deutlich zurückfahren und auch aufpassen, dass die Belastung nicht intensiv wurde. Gerade deshalb bin ich mit meiner Schwimmzeit von 16:15 Minuten für die 1000m sehr zufrieden.“

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Grundlagen für eine erfolgreiche Saison gelegt, Erster Ausblick auf die bevorstehende Saison

Der Scherfeder Triathlet Tim Rose ist am Sonntag Nacht aus seinem 3,5-wöchigen Trainingslager auf Mallorca wieder zu Hause angekommen und hat damit den letzten Teil seines Wintertrainings erfolgreich beendet.

Während er sich in den Wintermonaten in den heimischen Gefilden auf das Schwimm- und Lauftraining konzentriert hat, stand auf Mallorca das Radtraining im Fokus.

In Paguera, an der Süd-West-Küste der Insel gelegen, war Rose als Trainer für einen Veranstalter von Triathloncamps engagiert und hat die frühlingshaften Temperaturen genutzt, um an seinen Grundlagen zu arbeiten. „Ich war super froh, dass ich dem kalten Wetter zu Hause entfliehen konnte und ich endlich wieder in kurzen Sachen Sport machen konnte. Das Wetter hat perfekt mitgespielt und so konnte ich gut 1600 Kilometer auf dem Rad, 230 Laufkilometer und 20 Kilometer im Wasser sammeln.“ Dabei begannen die Tage meistens schon morgens um 7 Uhr mit einem Nüchternlauf von bis zu einer Stunde vor dem Frühstück. Nach dem Frühstück ging es dann zum Schwimmtraining und danach auf Radausfahrten von 2,5-7 Stunden. Nach dem Radfahren folgte dann oft eine weitere Laufeinheit. „Das waren teilweise schon sehr lange und harte Trainingstage aber die brauche ich auch, um langsam in Form zu kommen“, beschreibt der 20-jährige den Tagesablauf.

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Auf ins Trainingslager - Mallorca is calling

Wenn ich diesen Blogartikel schreibe sitze ich in der Abflughalle am Flughafen in Hannover und warte auf meinen Flieger nach Mallorca. 3,5 Wochen vollgepackt mit Training und hoffentlich viel Sonne liegen vor mir. Ich freue mich sehr auf die Zeit und bin schon gespannt, welche Teilnehmer ich als Trainer bei Jorge Sports betreuen darf. Außerdem ist es für mich das erste Trainingslager seit 3 Jahren. Aus unterschiedlichen Gründen konnte ich in den letzten Jahren leider kein Frühjahrstrainingslager absolvieren und dementsprechend durchwachsen war meine Form dann zum jeweiligen Saisonstart. Das wird in diesem Jahr dann hoffentlich anders sein :-)

 

Die letzten Trainingswochen liefen echt gut. Ich habe mich schwerpunktmäßig auf das Schwimmen und das Laufen konzentriert und besonders im Laufen habe ich einen großen Schritt nach vorne gemacht. Dabei standen Tempoeinheiten auf dem Plan von denen ich teilweise gedacht habe, dass ich sie nicht umsetzten kann aber mein Trainer kann mich und mein Potential da wirklich sehr gut einschätzen - Und ich konnte die Einheiten tatsächlich alle wie vorgegeben "durchlaufen".

Das Radtraining fand auf Grund des Wetters größtenteils auf der Rolle statt aber das wird sich ab morgen ändern. Was wird das für ein cooles Gefühl sein wieder in kurz-kurz und mit den Sonnenstrahlen im Gesicht trainieren zu können. Und etwas wirklich nerviges, das Ihr alle kennt, fällt damit auch weg: Das Anziehen von gefühlt 1000 Schichten Klamotten, was dabei fast genauso lange dauert wie die Trainingseinheit selbst.

Das Training auf Mallorca wird sehr umfangsorientiert sein. Besonders auf dem Rad stehen viele lange Radeinheiten an und ich hoffe mir so eine gute Grundlange legen zu können, auf die ich dann zu Hause gut aufbauen kann. Das Lauftraining dagegen wird eher tempoorientiert sein, da die (zeitliche) Belastung durch das Radfahren schon hoch genug ist und ich außerdem noch Tempohärte brauche, damit ich am 26.3 beim Venloop meine Bestzeit über den Halbmarathon deutlich verbessern kann.

Jetzt gleich steige ich erst einmal erwartungsvoll in den Flieger und freue mich auf die Zeit im 17. Bundesland.

Ciao 2016 - Moin 2017

Meine Saison 2016 ist schon seit Oktober beendet und seit 4 Tagen ist dann das Jahr 2016 auch offiziell Geschichte. Für mich der richtige Anlass, um mein Jahr einmal Revue passieren zu lassen und einen kurzen Ausblick auf die anstehende Saison zu werfen.

 

Im Januar und Februar habe ich am Chiemsee gewohnt, da ich dort bei Corratec ein Praktikum absolviert habe. Das war eine super wichtige Zeit für mich (für das Studium und meinen beruflichen Werdegang, so wie auch für meine eigene Entwicklung) und besonders habe ich mich in der Zeit im Schwimmen verbessert. Mit dem TSV Bad Bendorf hatte ich dort eine super Trainingsgruppe und in der Zeit habe ich auch meinen jetzigen Schwimmtrainer Jan Wolfgarten kennengelernt. Er betreut mich seit Februar und ist mit seinen Trainingsplänen maßgeblich für meine deutliche Leistungssteigerung im Wasser in diesem Jahr verantwortlich. Ansonsten bin ich am Chiemsee recht viel gelaufen und habe die winterlichen Bedingungen genutzt, um auch mal das Skilanglaufen auszuprobieren. Das macht super Spaß, ist koordinativ und muskulär ziemlich fordernd und macht mir super viel Spaß. Mal hoffen, dass hier in den nächsten Wochen auch mal genug Schnee liegt, damit ich mir die Skatingski wieder unterschnallen kann :-).

 

Ab März war ich dann wieder zu Hause und habe mich auf die Saison vorbereitet. Die ersten beiden wichtigen Rennen beim Ironman 70.3 Kraichgau und der Challenge Heilbronn liefen dann nicht wie ich mir das vorgestellt habe. Das war, jetzt im Nachhinein ist man immer schlauer und deswegen kann ich das so sagen, dem Training geschuldet und daher war der Trainerwechsel hin zu STAPS die beste Entscheidung, die ich im ganzen Jahr getroffen habe. Wir haben das Rad- und Lauftraining komplett umgestellt. Am Rad trainiere ich seitdem nach Watt (Jeder der die Möglichkeit hat sollte sich einen Wattmesser anschaffen. Das lohnt sich absolut und man kann sein Training viel genauer absolvieren) und auch im Laufen laufe ich primär nur noch nach Geschwindigkeit. Beim Ironman 70.3 Wiesbaden und Zell am See habe ich mich dann schon deutlich besser gefühlt und dementsprechend zufrieden war und bin ich auch mit meiner Leistung. Bei der Challenge Almere und der Challenge Paguera hat sich das Training dann endlich ausgezahlt und ich konnte beide Rennen auf dem Podium beenden. Wie ich damals schon geschrieben hatte: Das Beste kommt zum Schluss :-) Der Frankfurt Marathon war dann mit dem DNF ein reines Desaster aber im Nachhinein war das eine dumme, unnötige Egoveranstaltung und ein unwürdiges Ende der ansonsten doch sehr erfolgreichen Saison 2016.

 

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Das Beste kommt zum Schluss: Platz zwei bei der Challenge Paguera-Mallorca

Wie sagt man doch gleich so schön? - Das Beste kommt zum Schluss. Und in diesem Fall schließe ich mit dem komplett an. Ursprünglich als Qualifikationsrennen für "The Championship" geplant (Die Qualifikation habe ich ja nach meinem recht kurzfristigen Start bei der Challenge Almere schon länger in der Tasche) wollte ich mir am Samstag noch einmal selbst beweisen, dass sich das harte Training der letzten Wochen gelohnt hat und ich meine Leistung im Vergleich zu den anderen Rennen deutlich verbessert habe.

Also ging es am Mittwoch Abend zusammen mit meinem kleinen Bruder nach Paderborn zum Flughafen und dann ab nach Mallorca. Die Radstrecke habe ich mir dann am Donnerstag angeschaut und die Schwimmstrecke am Freitag. Zumindest vom Strand, denn es war so windig und als Folge dessen auch wellig, dass man nicht wirklich Schwimmen konnte.

Das sah dann am Samstag Morgen zum Glück anders aus. Es war zwar weiterhin sehr wellig aber immerhin wurde man nicht mehr zum reinen Spielball der Wellen.

Ich bin dann am Ende auf Grund der schwierigen Orientierung (die Bojen konnte man durch die hohen Wellen immer nur kurz sehen) gut 2050 Meter geschwommen und kam nach etwas mehr als 32 Minuten aus dem Wasser. Im Angesicht der Tatsache, dass ich 150 Meter zu viel geschwommen bin passt die Zeit.

Durch meine Streckenbesichtigung am Donnerstag wusste ich was mich am Rad erwartet und das war auch gut so, denn die Radstrecke ist mit ihren über 1000 Höhenmeter definitiv eine anspruchsvolle und da hilft es enorm zu wissen, wann man hart fahren kann und wann man sich danach ausruhen kann. Also bin ich die Abschnitte, die Berg hoch gehen, härter gefahren und Berg runter dann etwas lockerer, damit sich meine Beine erholen konnten. Auf den flachen Abschnitten habe ich dann versucht gut 260-270 Watt zu fahren, da das meine angestrebte Intensität war. Nach den 90 Kilometern durch und um das Tramuntana Gebirge standen dann 268 Watt NP (genau 20 Watt mehr als noch in Almere) und 2:30h Fahrzeit auf der Uhr - Perfektes Pacing würd ich mal sagen :-)

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Bereit für die Challenge Peguera

Mit der Challenge Peguera am kommenden Samstag steht mein letzter Triathlon in diesem Jahr an. Morgen Abend geht's in den Flieger und der Sonne entgegen.

Die Vorbereitung lief wirklich gut. Ich konnte einen guten letzten Trainingsblock absolvieren und fühle mich sehr gut vorbereitet. Auf dem Rad habe ich die mit Abstand besten Werte in diesem Jahr und das auch meine Laufform stimmt, habe ich vor 1,5 Wochen mit dem Sieg beim Warburger Oktoberwochenlauf (9,7km, 35:02min) und meiner schnellen Laufzeit beim Köln Marathon (11,3km, 42:15min) bewiesen. Das Schwimmtraining musste ich in den letzten 2 Wochen auf Grund einiger Probleme im Schulter- und Brustbereich zwar deutlich zurückschrauben aber eine ähnliche Schwimmleistung wie in Almere sollte auf jeden Fall drin sein.

 

Schauen wir mal was am Samstag so geht ;-)